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  Nachrichten aus australischer und neuseeländischer Wissenschaft und Forschung
  [08.07.2010] Fern sehen - Studieren in Down Under ganz nah auf Ranke-Heinemann TV
  [15.06.2010] Down UNIder - Magazin von Studenten für Studenten - neue Ausgabe erschienen
  [07.06.2010] Neue Erkenntnisse in der Bakterienforschung zur Verbesserung von Implantaten
  [11.03.2010] Fähigkeit zur Gesichterkennung liegt in unseren Genen
  [24.02.2010] Forscherteam macht wichtige Entdeckung für die nächste Solarzellengeneration

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Ja, meine lieben StudienkollegInnen,

Es war mein Glück, dass es mich schlußendlich, dann doch nach Perth/ Western Australia - kurz WA, wie die Ozzis, als Abkürzungskünstler sagen - verschlagen hat. Für mich und meine zwei Freunde stand eigentlich nur die Ostküste zur Debatte, als dann aber ein Freund (der übrigens auch über IDP Ranke-Heinemann nach Australien ging) uns vorschwärmte von Perth und uns diese laid back Lebensgefühl total schmackhaft machte, entschieden wir uns für Perth. Perth ist eine Stadt mit ca. 1,4 Mio. Ew, wirkt aber eher als eine riesige Ansammlung von Suburbs - Perth ist eher in die Breite gebaut und die Skyline von Perth besteht einfach aus diesen 5 oder 6 Hochhäusern, aus dem business distict. Nur um den Gegensatz zu Sydney oder Melbourne zu skizzieren, wo es egal ist, von welchem Standort aus man ein Photo macht - es sind sicherlich immer Hochhäuser drauf zu sehen, dem ist nicht so in Perth.

Kurze Fakten und Ratschläge:
AUTOKAUF: kein Problem, einfach vom RAC (austral. oemtc, oder adac) checken lassen und ich kann empfehlen, entweder ein neueres Auto (ab Baujahr 97) - Kombi (station wagon) um mind. AUD 6000,-, oder eine günstige Variante (unter Bj. 92) um ca. AUD 2000,- aber mit Funkgerät falls ihr Reisen wollt, und in der Pampas stecken bleiben solltet - handy netze nicht sehr gut ausgebaut in WA.
Wir haben eine \"tour across Australia\" angerissen, hatten einen ford falcon (bj 93 um AUD 4200,-) - war der totale Reinfall: viele Reparaturen, und niedriger Wiederverkaufswert.

SURFEN: der hammer!!! sofort damit beginnen, denn ansonsten lernt man es nicht so gut, damit man sagen kann \"ich war heute surfen\" - eher: \"ich habe heute wiedermal probiert zu surfen\" - und wir sind eigentlich nicht unsportlich (können schifahren, snowboarden...)
zu beginn ein minimalibu - entweder gebraucht über den quokka (zeitschrift, die immer am donnerstag erscheint - nicht online, da sind fast keine einträge drinnen), oder direkt bei einem shaper (zb Oceanline in Wangara - 30 Automin. nördlich von Perth)

PARTY: Montag - Deens in Northbridge - eher Backpackers
Dienstag - Hippie Club in Leederville
Mittwoch - Leederville Hotel und dann Hippie Club
Donnerstag - Claremont Hotel und dann Cuppa (oder Bayview Club)
Freitag - Brisbane Hotel oder was anderes in Mt. Lawley
Samstag - Subiaco, Mt. Lawley oder Northbridge
Sonntag - Sunday Session (ab 5 pm) Ocean beach hotel, oder Cottesloe Beach Hotel - der hammer!!! ein muss
wir waren do bis so immer unterwegs - war echt super - aber jeder hat einen anderen geschmack, also austesten. ;-)

WOHNEN: Das erste Semester haben wir im Trinity college gewohnt. War echt super zum Leute kennenlernen, aus allen verschiedenen Ländern und Kulturen - auch Menschen, die man eben sonst nicht treffen würde. Essen war nicht schlecht, aber ziemlich einfalllos - nach zwei Monate hat man dann genung, würde ich sagen. ansonsten echt nicht schlecht - wir hatten ein appartment \"townhouse 3\", zu dritt angemietet, waren also total unabhängig vom college, konnten aber immer essen gehen, und die anderen vorzüge des colleges genießen. Das zweite Semester haben wir dann in Strandnähe gewohnt - 300 m vom Strand weg. War echt super. Ich nutzte diese Möglichkeit und bin abends (wenn wir nicht surfen waren) immer für einen schnellen run am beach gewesen. der hammer - ich wollte schon immer mal am \"beach\" wohnen - Ein highlight des Auslandsjahres: Man hat die Möglichkeit zum Strand zu gehen und tut es dann auch - kein Vergleich zu einer Wohnung in Uninähe. Nur empfehlenswert

Nicht zu Vergessen - STUDIUM:
Im Vergleich zu Österreich, hat man während des Semesters mehr zu tun: projects (zb 20 %), assignments (zb 10 %), midsemester exams (20 %)... dafür aber am ende eine prüfung über den gesamten oder den ab dem mid-term exam, und die prüfung zählt \"nur mehr\" zb 50% der gesamtnote.

Sonst, sind die Professoren sehr locker, nett, hilfbereit und professionell - aber ich würd sagen nicht besser als in Österreich. ist immer individuell verschieden ;-)
WICHTIG: wenn ihr was lernen wollt - was ich ja hoffe - dann schaut, das ihr ja mind. 2. oder 3. jahres \"units\" bekommt, denn alle anderen sind \"simples basiswissen\" - reine wiederholung. wirklich wir haben so eine erfahrung gemacht... schade um die zeit.
Studieren wird hier halt noch als Service gesehen - wirklich, alle (Sekretärinnen, Tutoren, Bibliothekare,...Professoren - alle sind sehr hilfbereit - nutzt diese Möglichkeit)

Ja und im Sommer sind wir dann herum gereist:
Perth - Esperance - Adelaide - Melbourne - Sydney - Surfers Paradise - Brisbaine - Whitsunday islands - und retour quer durch Australia. näheres auf
http://www.fj.rueckl.at

Und vergesst eines nicht - Wie schön ein Ort/ Auslandsjahr ist, hängt immer davon ab, welche Leute man kennenlernt. Echt! wir haben echt coole Norweger und Australier kennengelernt, das hat die Zeit in Australien sicherlich um einiges bereichert ;-)

Best regards
and Enjoy

Hubertus


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