Als Pärchen für ein Semester an die UTS
Der folgende Bericht gibt viele nützliche Praxistipps, gerade wenn man als Pärchen unterwegs ist. Es wird viel über Themen wie zum Beispiel den Autokauf, die Vorbereitung auf ein Auslandssemester, die Wohnungssuche und alles was man in Sydney machen sollte, berichtet. Außerdem richtet sich ein Teil an alle, die in Sydney günstig einkaufen möchten (egal ob Kleidung oder Lebensmittel). Wer viel über die UTS an sich oder die australische Kultur erfahren möchte, sollte einen der anderen Berichte lesen. Diese Themen wurden schon ausführlich und gut behandelt.
Inhaltsverzeichnis:
1 Organisation von zu Hause aus
1.1 Aufenthaltsdauer, Programm und Uni
1.2 Ranke Heinemann Kooperation, Bewerben und Finanzierung sichern
1.3 Flug buchen (möglichst früh)
1.4 Unterlagen besorgen
2 Organisation in Sydney
2.1 Hostel
2.2 Wohnungssuche
2.3 Uni
2.4 Autokauf
2.5 Spartipps
3 Explore Sydney
1 Organisation von zu Hause aus
Bevor man sich auf die Reise macht gibt es viel zu tun. Man sollte sich deshalb frühzeitig mit der Planung des Auslandsaufenthaltes auseinandersetzen und anfangen zu planen. Meistes liegt es nämlich nicht an der eigenen Trägheit dass nichts voran geht, sondern daran, dass man auf Unterlagen oder Zusagen wartet. Gerade wenn man den Aufenthalt als Pärchen plant muss man zusätzliche Planungszeit einkalkulieren. Es ist also nicht übertrieben zu sagen, dass man 1 Jahr bevor es losgeht anfängt.
1.1 Aufenthaltsdauer, Programm und Uni
Als aller erstes sollte man sich überlegen wie lange man im Ausland verbringen will. Das hängt zum einen davon ab, wie die finanziellen Ressourcen aussehen, auf die man zurückgreifen kann und zum anderen welche Art von Auslandsstudium man anpeilt. Australische Universitäten bieten von einem halben Jahr bis hin zu mehreren Jahren eigentlich alles an. Die einfachste Art hier zu studieren ist das so genannte „Study Abroad“. Hierfür sind die Zulassungsbestimmungen gering und man kann seine Kurse sehr frei aus allen Fakultäten wählen. Dafür hat man am Ende des Aufenthaltes keinen zusätzlichen Abschluss. Man kann hierbei meist zwischen 3 bis 4 Kursen wählen und der Aufwand hält sich in Grenzen. Anders ist das bei einem Master Programm oder einem Certificate. Master sind meist auf 3 Semester ausgelegt und man hat nach seinem Aufenthalt in Australien einen vollwertigen Master. Certificates gibt es schon ab einem Semester. Diese sind weniger wert als ein Master aber man hat immerhin „was in der Hand“.
Auf dieser Seite kann man sich ein passendes Studienprogramm heraussuchen:
http://idp.studylink.com.au/search/search.html Über diese Seite findet man auch heraus auf welcher Uni das spezielle Programm angeboten wird. Bei der Uniwahl an sich gibt es mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Entweder man möchte „Großstadtluft“ schnuppern und entscheidet sich für Sydney oder eine andere Großstadt, oder man entscheidet sich für eine kleinere Stadt in denen es auch schöne Unis gibt. Die Stadt bringt zwar höhere Lebenskosten mit sich, dafür gibt es mehr Vielfalt. Die kleinen Städte sind etwas billiger, können aber gerade im Wintersemester etwas langweilig werden.
1.2 Ranke Heinemann Kooperation, Bewerben und Finanzierung sichern
Wenn man eine Universität gefunden hat, sollte man mit dem Institut Ranke-Heinemann Kontakt aufnehmen, um auf die sehr hilfreichen Dienste von Ranke Heinemann zurückgreifen zu können, die gerade den Bewerbungsprozess deutlich erleichtern.
Nachdem man sich für eine Universität entschieden hat, ist Bewerben angesagt. Da der Bewerbungsprozess eine Weile dauert, empfiehlt es sich zeitgleich Bewerbungen für 2-3 Unis loszuschicken, da man dann mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Platz bekommt. Im selben Atemzug ist es ratsam die Finanzierung für den Aufenthalt zu klären. Das so etwas nicht ganz billig ist, dürfte ja klar sein. Zum einen müssen Flug und Studiengebühren bezahlt werden, wobei schon Kosten von ca. 1100€ für den Flug und bis zu 7000€ für die Studiengebühren entstehen (je nach Programm und Universität). Danach benötigt man noch ein Visum für ca. 400€ und diverse andere Unterlagen. Wenn man sich für eine Wohnung in Sydney entschieden hat, sollte man noch mal mit einem Mietpreis von 150-200$ (ca. 90-120€) pro Woche rechnen. Man kann es vielleicht auch günstiger bekommen, dann fängt aber die Lebensqualität an zu leiden, da die Wohnungen dann meist sehr dreckig sind. Es gibt mehrere Möglichkeiten um die man sich bemühen kann. Zum einen ist Auslands-Bafög eine große Hilfe, wenn man das jedoch nicht bekommt gibt es diverse Stipendien, zum Beispiel bei Ranke Heinemann selbst (http://www.ranke-heinemann.de/australien/stipendium.php), beim DAAD (http://www.daad.de/de/index.html) und teilweise auch direkt bei der Universität bei der man sich beworben hat. Eine gute Auflistung ist auch hier zu finden: http://www.ranke-heinemann.de/australien/unis.php?id=12.
1.3 Flug buchen (möglichst früh)
Wenn man sich relativ sicher ist, dass man einen Studienplatz bekommt, da die Studienleistungen in Deutschland gut sind oder das Programm sehr gut zu einem passt, ist es ratsam sich schon sehr früh (bevor man eine Zusage hat) um einen Flug zu bemühen, da es sonst sein kann dass man nur noch sehr teure Flüge bekommt, da entweder die Bestätigung der Uni zu spät kommt oder der Finanzgeber mit seiner Entscheidung auf sich warten lässt. Bei den Flügen kann man meist eine Stornierungsversicherung abschließen. Das würde ich auf jeden Fall machen, da diese meist nur ein paar Euro kosten und man bei mehr als einem halben Jahr Vorlauf nie weiß was noch passiert.
Übergepäck für Studenten ausnutzen
Als internationaler Student genießt man bei vielen Fluggesellschaften (z.B.: Thai Airways) den Vorteil, dass man nach Vorlage seines CoE (Confirmation of Enrolment, das ist quasi die Zusage für einen Studienplatz) die Gepäckgrenze um 10kg aufstocken kann. Das sollte man auf jeden Fall machen, da ich bisher noch niemanden gesehen habe, der am Ende nicht in irgendeiner Art und Weise zu viel Gepäck hat, da zählt dann natürlich jedes Kilo. Gepäck nach Hause schicken ist sehr teuer (zwischen 150-250$ für 5-10kg) und auch Übergepäck im Flugzeug kann schnell 15€ pro Kilo kosten. Es reicht wenn man seinen CoE per Email an die Fluggesellschaft schickt und um Gepäckaufstockung bittet.
Around the World Ticket oder Inlandsflüge
Für alle die erstens sehr viel Zeit mitbringen und zweitens genug Geld haben gibt es so genannte Around the World Ticktes. Das sind Flugtickets die nicht wesentlich teurer sind als normale Tickets, aber auf dem Hin- oder Rückflug noch 2-3 Zwischenstopps enthalten. So kann man zum Beispiel nach seinem Aufenthalt in Australien noch weiter nach Neuseeland, Los Angelas und Kanada. Man sollte sich wie gesagt vorher überlegen ob man sich das leisten kann und will und ob die Zeit dafür bleibt. Solche Tickets werden fast von jeder Fluggesellschaft angeboten.
Eine weitere Option ist, sich ein Ticket zu kaufen (z.B.: Quantas) das noch 2-3 Inlandsflüge beinhaltet. Auch bei diesen Tickets spart man sich Geld im Gegensatz dazu, wenn man jeden Flug einzeln kaufen würde. Man muss sich aber auch überlegen, ob man die Zeit findet diese Flüge zu verbrauchen. Diese Option ist gut geeignet wenn man sich vorgenommen hat den Ayers Rock zu besichtigen, da man dort eigentlich nur mit dem Flugzeug hinkommt und Einzelflüge dorthin sehr teuer sind. Man kann sich aber auch 10 Tage Zeit nehmen und eine Bustour dort hin machen.
Ach ja, was man unbedingt machen sollte, ist sich eine Miles and More Karte zu besorgen. Das geht ganz einfach bei http://www.miles-and-more.com und zahlt sich definitiv aus, da die Flüge nach Australien ja doch beträchtlich lang sind.
Hier gibt es weitere Infos zu diesem Thema: http://www.ranke-heinemann.de/australien/ozinfos.php?id=1
1.4 Unterlagen besorgen
Wenn man nun die Uni, den Flug und alles weitere geregelt hat, geht es daran sich alle möglichen Unterlagen zu besorgen, die man in Australien braucht.
Visum
Alles was man über das Visum wissen muss findet man auch hier: http://www.ranke-heinemann.de/australien/ozinfos.php?id=10
Internationaler Führerschein
Einen internationalen Führerschein kann man sich besorgen, muss man aber meiner Meinung nach nicht. Es heißt zwar, dass man ihn benötigt wenn man ein Auto kaufen will, das hat bei mir aber nicht zugetroffen. Es schadet aber sicher nichts wenn man ihn dabei hat. Die 16€ sind spätestens dann gut investiert wenn wirklich jemand danach fragt. Sollte man aber nicht planen ein Auto zu kaufen reicht der normale Euro-Führerschein aus. Wichtig ist außerdem, dass der internationale Führerschein nur in Kombination mit dem richtigen Führerschein gilt. Den sollte man also nicht zu Hause lassen.
Jugendherbergsausweis, Internationaler Studentenausweis
Man kann sich ebenfalls einen Jugendherbergsausweis (http://www.jugendherberge.de/de/mitgliedschaft/) machen lassen. Da bekommt man dann hier und da eine Vergünstigung. Dasselbe gilt für einen internationalen Studentenausweis (http://www.isic.de/). Beides ist meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig, schadet aber auch nichts. Der internationale Studentenausweis zum Beispiel wird nur für den Zeitraum benötigt in dem man nicht sowieso einen Studentenausweis der Uni vor Ort hat, also bei Stop Over oder Reisen im Anschluss bzw. vor dem Aufenthalt.
OSHC (Direkt von Uni)
Die OSHC ist die „Over Seas Helath Care“. Diese muss jeder internationale Student abschließen. Man kann hier frei wählen bei welchem Anbieter man das machen möchte. Um sich aber viel Arbeit zu ersparen ist mein Tipp einfach das Angebot der Uni zu nutzen und das ganze zusammen mit den Studiengebühren zu bezahlen. Meistens ist das eh das billigste und wenn nicht, sind es keine Unsummen die man sich wo anders sparen könnte. Außerdem weiß man bei dem Angebot von der Uni, dass man was Solides hat, weil damit auch schon viele andere ihre Auslandsaufenthalte überlebt haben.
Impfungen für Stop Over
Gerade wer vor oder nach seinem Aufenthalt in Australien noch einen Stop Over in Schwellenländern wie Thailand plant, sollte sich mindestens ein halbes Jahr vor Abreise mit seinem Arzt besprechen welche Impfungen fällig sind und welche für das entsprechende Land empfohlen sind. Auch wenn man nur ein paar Tage in Thailand verbringt sollte man sich gegen Hepatitis impfen lassen. Da man hier mehrere Impfungen benötigt ist eine gewisse Vorlaufzeit einzuplanen.
Wohnungssuche (keine Zeit in D verschwenden)
Die Wohnungssuche ist eine Sache mit der man sehr viel Zeit verschwenden kann. Meiner Erfahrung nach macht es zum Beispiel absolut keinen Sinn schon von Deutschland aus eine Wohnung (ich spreche hier aus meiner Erfahrung mit Apartments, nicht mit shared rooms oder houses) zu suchen. Man findet zwar tolle Angebote auf diversen Seiten wie www.domain.com.au, wenn man die Objekte aber nicht besichtigen kann würde ich davon abraten eins zu mieten, da man über die Fotos im Internet nie auf die Lage und den Zustand sowie die Ausstattung schließen kann. Mein Ratschlag ist also wenn überhaupt von Deutschland ein Hostel für die erste Woche zu Buchen und eine Wohnung vor Ort zu suchen (siehe extra Abschnitt). Ein Hostel schon von Deutschland aus zu buchen ist praktisch, da man dann gleich weiß wo man hin muss wenn man nach 24 Stunden Flug ankommt und erstmal den Jetlag überwinden kann. Manche Hostels bieten auch einen Shuttle Service vom Flughafen an. Möchte man kein Hostel vorreservieren, kann man auch einfach nach Ankunft in Sydney an den Hauptbahnhof oder nach Kings Cross fahren. Dort gibt es Hostels wie Sand am Meer.
Das einzige an Wohnungssuche was sich schon aus Deutschland lohnt ist ein so genannter House-Sit. Das bedeutet man zieht in ein Haus, Wohnung oder Zimmer ein, das jemandem gehört der für eine gewisse Zeit auf Reisen ist und in dieser Zeit jemanden haben möchte, der auf sein Heim aufpasst. Der Vorteil hier ist, dass man nichts bezahlen muss und sich jede Menge Geld sparen kann. Man muss aber damit rechnen, dass man vielleicht einen Hund, oder andere Tiere versorgen muss. Das ist jedem selbst überlassen ob man das möchte oder nicht. Eine Plattform über die man solche House Sits finden kann ist zum Beispiel: http://www.housecarers.com/ (50 US$/Jahr Gebühr) oder http://www.housesitworld.com.au (kostenfrei).
2 Organisation in Sydney
So, man hat alles geschafft und ist endlich in Sydney angekommen. Das heißt aber noch lange nicht, dass man nun nur noch relaxen kann. Meistens hat man noch keine Wohnung, die organisatorischen Dinge in der Uni sind noch nicht geregelt und und und.
2.1 Hostel
Wenn man noch kein Hostel von zu Hause aus gesucht hat empfiehlt es sich an den Hauptbahnhof zu fahren und ins YHA einzuchecken. Das ist zwar etwas teurer, man hat aber einen gewissen Standard und außerdem ist man sehr zentral und in direkter Nähe zu UTS. Man kann also alles zu Fuß erledigen. Möchte man etwas günstiger davon kommen und einen etwas weiteren Weg in die Stadtmitte in Kauf nehmen, rate ich jedem nach Kings Cross zu gehen. Das ist zwar das Rotlichtviertel von Sydney, wer aber schon mal in Hamburg oder Frankfurt unterwegs war wird darüber nur lachen. Hier gibt es unzählige Hostels und auch am Abend ist hier einiges geboten. Außerdem findet man hier wahrscheinlich am schnellsten Kontakt zu anderen Studenten bzw. Backpackern die gerade ankommen.
2.2 Wohnungssuche
Als nächstes sollte man sich auf die Wohnungssuche machen. Alles was ich nun schreibe gilt dafür, wenn man ein Apartment sucht in dem man alleine (z.B.: mit Freundin oder Freund) wohnen möchte. Für Shared Rooms und Houses gelten andere Gesetze.
Zu allererst sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man nicht am ersten und wahrscheinlich auch nicht am zweiten Tag fündig wird. Wichtig ist, dass man die Agency Struktur in Sydney verstanden hat bevor man mit der Suche beginnt. Sydney ist in viele Suburbs unterteilt und es gibt unzählige Real Estate Agencies in Sydney. Nun wäre es aber viel zu einfach wenn ein Real Estate Agency für alle Suburbs zuständig wäre. Nein, natürlich nicht. Jeder Suburb hat eine eigene Filiale von fast jeder großen Real Estate Agency. Und das Problem ist, dass nur diese Filialen wissen, was momentan in ihrem Suburb angeboten wird. Ein kleines Beispiel. Es kann also passieren, dass man In Bondi bei Laing&Simmons (Agency) fragt ob denn noch ein Apartment frei ist. Dort bekommt man gesagt, dass es nichts mehr gibt. Das gilt nun aber nicht für ganz Sydney sondern nur für Bondi. Wenn man nun also in einen anderen Suburb (z.B.: Darlinghurst) fährt muss man dort wieder zu Laing&Simmons und fragen ob es was in Darlinghurst gibt.
Aber nichts desto trotz ist es möglich eine Wohnung zu finden.
Folgende Prozedur hat sich bei uns als am besten herausgestellt.
- Ein Auto mieten, da es ohne Auto quasi nicht möglich ist alle Suburbs abzufahren. Ein Tipp hierfür ist die Autovermietung „No Birds“ in der Williamsstreet. Hier gibt es Angebote für 20$/Tag und man bekommt auch noch ein gutes Auto für das Geld. Wenn man sich auf einen Suburb fixiert hat in dem man unbedingt wohnen möchte ist das Auto nicht unbedingt nötig.
- Das Internet nach möglichen Objekten durchsuchen. Eine sehr gute Seite ist hierfür www.domain.com.au. Hier kann man genau spezifizieren was man möchte und wo man wohnen will. Man kann auch in den Suburbs zu den Agencies hinfahren und sich einen Zettel holen auf dem alle verfügbaren Objekte aufgelistet sind. Die gefundenen Angebote dann am besten gleich abtelefonieren und vor einer Besichtigung unklare Fragen beantworten lassen:
- Möbliert? Viele Objekte werden unmöbliert angeboten. Man kann sich zwar relativ günstig Möbel mieten, aber dann muss man eben kalkulieren ob es sich lohnt.
- Mindestmietdauer? Viele Objekte haben eine Mindestmietdauer von 6 Monaten. Teilweise ist das verhandelbar.
- Parkmöglichkeiten? Wichtig wenn man plant ein eigenes Auto zu kaufen. Viele Häuser vermieten Parkplätze, das kann aber schon 30-60$ die Woche kosten. Alternativ kann man sich als Permanent Resident anmelden und kann dann auf der Straße parken in bestimmten Zonen. Es ist wichtig das Council anzurufen um zu fragen ob man für diese Wohnung eine Permanent Parking Permission bekommt.
- Gas/Electricity/Water included or excluded? Gerade im Winter wenn man noch die Elektroheizung anwerfen muss ist das ein Faktor der schnell ins Geld gehen kann.
- Sind alle Fragen zufrieden stellend beantwortet kann man einen Termin für eine Inspektion ausmachen. Hat man die Fragen nicht geklärt kann das ganz schnell zur Zeitverschwendung werden, weil irgendein Faktor (z.B.: unmöbliert) sofort das Aus bedeutet. Am besten gleich mehrere Termine ausmachen, da man sicher nicht gleich beim ersten Haus einen Treffer landet.
- Nächster Schritt ist die Inspektion. Da man sich hier für Wohnungen bewerben muss (meist beim Landlord) sind folgende Unterlagen von Vorteil:
- Kontoauszug wenn man nicht arbeitet (als Nachweis, dass man sich die Wohnung leisten kann)
- Nachweis vom Arbeitgeber, wenn man arbeitet
- Bestätigung vom letzten Vermieter (meist Jugendherberge) dass man nichts zerstört hat bzw. ein guter Mieter war
- Evtl. Lebenslauf (macht sich gut)
- Nach der Besichtigung muss man eine Application ausfüllen und diese dann bei der Agentur abgeben
- Wenn man sehr interessiert ist an der Wohnung muss man ein Deposit zahlen. Das ist meist eine Wochenmiete die zur Folge hat, dass keine weiteren Inspektionen der Wohnung mehr gemacht werden. Das heißt die Chancen die Wohnung zu bekommen steigen. Das Deposit wird übrigens zurückbezahlt falls man selber die Wohnung nicht will.
- Nun heißt es Daumen drücken, dass es klappt
Für alle die eine schönes Apartment suchen hier noch der ultimative Tipp: http://www.spr.net.au/. Hier haben wir unsere Wohnung gemietet und es ist super. Kein Papierkram, kein Vertrag, keine Mindestlaufzeit. Wir können quasi gehen wann wir wollen und man kann auch noch gut mit dem Agent verhandeln (er heißt übrigens Jason Piedade).
Wenn ihr nur ein Zimmer sucht, dann kann ich www.flatmates.com empfehlen. Hier findet man sicher was.
2.3 Uni
Die folgenden Absätze sind nur dann wichtig, wenn ihr die Orientation Week verpasst habt (so wie ich weil ich in Deutschland noch Klausuren schreiben musste).
Wenn ihr es erstmal bis hierher geschafft habt seit ihr schon fast am Ziel. Jetzt geht es noch darum sich richtig an der UTS einzuschreiben. Achso, ihr dachtet, dass hättet ihr schon von Deutschland aus im Internet gemacht, nein nein, ihr müsst euch hier quasi noch mal anmelden. Dazu geht ihr am besten gleich zum International Office. Das befindet sich im Towergebäude (am Broadway) im „Keller“. Man geht also zum Eingang rein, ein Stockwerk nach unten und dann gleich rechts. Dort wird euch alles genau erklärt.
Studentenausweis und OSHC organisieren
Das erste ist ein Studentenausweis. Den bekommt man im Building 10. Man benötigt kein Lichtbild, da die vor Ort eins machen und direkt auf den Ausweis aufdrucken. Der nächste Weg sollte auch dann zur Medibank führen. Das ist die private OSHC in Sydney. Ihr braucht eine Bestätigung von der Uni, die ihr auch im International Office bekommt sowie eine Kopie des CoE. Bei der Medibank (z.B.: an der Town Hall) geht dann alles recht schnell und nach ein paar Tagen bekommt ihr die Health Karte zugeschickt.
Orientation ist sinnvoll, aber nicht notwendig
Wie schon gesagt, habe ich die Orientation Week zum größten Teil verpasst, was ich aber im Nachhinein nicht als Nachteil ansehe. Uns war es in der ersten Woche wichtiger eine Wohnung zu finden um uns endlich niederlassen zu können. Dafür sind schon mal 3 Tage drauf gegangen. Leute lernt man auch so viele kennen. Entweder über die Regionalgruppen Treffen von Ranke Heinemann oder in den Kursen. Also keine Panik. Die einzigen Events der Orientation Week, die ich empfehlen kann sind der Pub Crawl (war ich selbst nicht dabei, soll aber witzig sein), das Tandem Buddy Meeting (da bekommt man einen australischen Studenten zugewiesen als Ansprechpartner. Ist sehr gut um mit Australiern in Kontakt zu kommen), und die Begrüßungen der Fakultäten (wenn ihr Postgraduate Sudies macht). Falls ihr trotzdem an den ganzen Führungen in der Uni etc. teilnehmen wollt findet nach der 2. Uniwoche am Samstag noch mal ein Orientierungstag für Later Comers statt.
Lecture Struktur (anders als in D)
Das Vorlesungssystem in Australien wird euch wahrscheinlich etwas überraschen. Zum einen gibt es Anwesenheitspflicht (zumindest in den Tutorials) und zum anderen entscheidet sich die Note nicht durch eine Klausur am Ende des Semesters sondern wird aus vielen Einzelleistungen zusammengesetzt. Diese so genannten Assignments finden während dem Semester statt und können z.B.: Präsentationen, Papers oder Case Studies sein. Es wird viel in Teams gearbeitet. Meiner Ansicht nach ist der akademische Level nicht so hoch wie in Deutschland, dafür wird während dem Semester viel mehr Engagement erwartet, was einen hohen Arbeitsaufwand mit sich bringt. In einem Satz gesagt, es ist nicht schwer, aber viel.
2.4 Autokauf
Jetzt kommt ein Thema was beliebig kompliziert und zeitaufwändig werden kann, wenn man sich nicht auskennt, der Autokauf. Also zuerst sollte man sich mal darüber klar werden ob man denn ein Auto kaufen möchte oder nicht. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Zum einen benötigt man eine Möglichkeit das Auto zu parken. Dazu muss man sich entweder einen Stellplatz mieten (kostet 30-70$ pro Woche) oder man beantragt eine Permanent Parking Permission. Das ist jedoch nicht bei allen Wohnungen möglich (vor allem wenn das Haus an sich Parkmöglichkeiten hat) und sollte vorher mit dem Council geklärt werden. Außerdem birgt jedes Auto Kosten und auch in Australien gibt es eine Art TÜV (mehr dazu später). Des Weiteren muss man sich überlegen, ob man ein Auto wirklich braucht. Möchte man einen Road Trip in den Ferien machen oder viel in Nationalparks fahren ist es auf jeden Fall ratsam, da Mietwagen auf die Dauer teurer kommen und die öffentlichen Verkehrsmittel auch nicht überall hinfahren. Und das wichtigste Argument ist, dass man unabhängig ist. Was muss man aber wissen um ein Auto zu kaufen? Zu allererst ist die Frage: „Wo bekomme ich überhaupt ein Auto her?“ Dazu gibt es mehrere Antworten.
Kings Cross Automarkt und Hostels
Das ist angeblich einer der größten Automärkte in Sydney auf denen Privatpersonen (meist Backpacker) ihre Autos anbieten. Wenn man hier in der Hochsaison (australischer Sommer) kommt hat man wahrscheinlich eine gute Auswahl (kann ich aber nicht versprechen, da ich im Juli dort war) und der Vorteil ist, dass man gleich viele Autos miteinander vergleichen kann. Außerdem muss man nicht weit fahren um eine Probefahrt zu machen oder das Auto zu inspizieren und man hat meist eine komplette Campingausrüstung mit im Auto. Der Nachteil ist, dass es sich wie gesagt meist um Backpacker Autos handelt, die zum einen astronomisch viel Kilometer (300.000 ist hier völlig normal) auf dem Tacho haben und zum anderen nicht besonders gepflegt bzw. gewartet sind. Die Autos werden einfach gefahren und immer nur soweit repariert, dass sie wieder ein paar 100 km halten. Man sollte hier auf jeden Fall mal vorbeischauen. Sucht man aber einen Kleinwagen ist man hier nicht richtig, da es quasi nur Vans und Station Wagons (Kombis) gibt. Die gleiche Art von Auto bekommt man auch wenn man in den Hostels reinschaut und die schwarzen Bretter durchforstet.
Privat
Eine andere Möglichkeit ein Auto zu beziehen ist wie in Deutschland auch übers Internet von Privatleuten. Hier bietet sich die Seite www.drive.com.au oder www.tradingpost.com.au an. Hier ist der Vorteil, dass man relativ gepflegte Autos zu einem guten Preis finden kann. Wenn man die Möglichkeit hat etwas weiter außerhalb von Sydney Autos zu inspizieren, sollte man das auf jeden Fall machen, da dort der Wettbewerb mit anderen Studenten oder Backpackern nicht so hoch ist und man (wir zumindest) ein richtiges Schnäppchen schlagen kann.
Händler mit Rückkauf Garantie
Die letzte Möglichkeit die ich hier noch anführen möchte ist der Kauf bei einem Händler. Hier hat man meist eine Rückkaufgarantie von ca. 40% des Kaufpreises. Das heißt man bekommt am Ende des Aufenthalts auf jeden Fall wieder 40% zurück, wenn man das Auto nicht selbst verkaufen kann. Vorteil hier ist auch, dass man eine Garantie auf Gear Box und Motor für eine gewisse Anzahl von Kilometern bekommt. Nachteil ist, dass man meist deutlich mehr bezahlt als bei Privatleuten.
Tipps
Es gibt ein paar Dinge die man beim Autokauf unbedingt berücksichtigen sollte. Alle Tipps die nun folgen gelten nur für NSW, da in allen anderen Staaten auch andere Richtlinien gelten mit denen ich mich selbst nicht genug auskenne.
- Rego: Die Rego ist eine Art TÜV. Man muss sie jedes Jahr erneuern und das Auto wird dabei einem kleinen Check unterzogen (vor Allem Bremsen und Reifen). Die Rego ist Staatenbezogen, das bedeutet das Auto ist in dem Staat in dem die Rego ausgestellt wurde, zugelassen. Das ist wichtig, da man beim Umschreiben des Autos in den Staat fahren muss in dem die Rego gilt. Kauft man beispielsweise in NSW (Sydney) ein Auto mit Rego in Queensland muss man zur Umschreibung des Eigentümers innerhalb von 2 Wochen nach dem Kauf nach Queensland fahren, und das ist von Sydney aus ein ganz schönes Stück. Meine Empfehlung ist deshalb in Sydney ein Auto mit noch gültiger Rego in NSW zu kaufen. Dann muss man keinen Sicherheitscheck machen und auch die Umschreibung geht ganz einfach in Sydney. Muss die Rego erneuert werden, kostet das um die 800$ in NSW (für ein Jahr).
- Versicherung: Die Versicherung ist in Australien (NSW) auch anders geregelt als in Deutschland. Wenn man ein Auto kauft das noch Rego hat, hat man den so genannten Green Slip. Das entspricht einer reinen Haftpflichtversicherung für Personenschäden. Damit sind noch keine Sachschäden an anderen Autos abgedeckt. Einfach gesagt: „Wenn ich einen Porsche anfahre zahlt die Versicherung das Schleudertrauma des Fahrers und ich selber den Schaden am Porsche.“ Das kann natürlich sehr teuer werden. Deshalb gibt es eine Zusatzversicherung die sich Third Party Property Insurance (TPPI) nennt. Diese kostet zwischen 500-600$ im Jahr. Damit sind dann Sachschäden abgedeckt. Sollte man, gerade wenn man größere Fahrten vorhat unbedingt abschließen. Auch hierfür gibt es im Kings Cross Automarkt eine Stelle an der man angeblich die billigste TPPI bekommt. Andere Anbieter sind: www.nrma.com.au (entspricht in etwa dem ADAC) oder www.autobahn.com.au.
- Probefahrt: Der letzte Tipp zum Autokauf ist: „Kaufe kein Auto das du nicht zuvor gefahren bist.“ Auf Grund des Klimas in Australien rosten die Autos hier kaum. Das heißt auch ein Auto von 1987 mit 400.000km kann aussehen wie neu. Spätestens beim Fahren merkt man aber ob irgendwo etwas Faul ist. Ich bin auch kein Mechaniker, aber größere Macken kann man dadurch trotzdem umgehen. Eine weitere Idee ist, dass man während der Probefahrt bei einem Mechaniker vorbeifährt und einen kurzen Check vornehmen lässt. Das kostet zwar Geld, aber es lohnt sich denke ich. Man sollte auch auf die Motorisierung achten. Es gibt hier viele Autos mit mehr als 4L Hubraum und PS jenseits der 150. Das wirkt sich natürlich auf den Benzinverbrauch aus. Und auch wenn der Sprit hier vergleichsweise billig ist geht das bei ein paar 1000 km ins Geld. Also lieber einen etwas kleineren Motor und dafür aber weniger Spritverbrauch (13-15L/100km sind bei einem Station Wagon aber kaum vermeidbar).
2.5 Spartipps
Dieses Kapitel habe ich eingebaut da man in Sydney auch sparsam leben kann, das aber erstmal herausfinden muss. Damit nicht jeder die gleiche Zeit benötigt um günstige Produkte zu finden hier mal ein paar Schnäppchentipps.
Günstige Lebensmittel
Wo bekommt man natürlich günstige Lebensmittel? Richtig, bei ALDI. Die Brüder Albrecht haben es tatsächlich auch nach Übersee geschafft. Und es gibt nicht nur einen ALDI in Sydney, sondern viele. Der am einfachsten zu erreichende ist aber wohl der in der Edgecliff Junction. Man muss nur die Eastern Line Richtung Bondi Junction nehmen und in Edgecliff aussteigen. Der ALDI ist direkt im Bahnhofsgebäude. Man bekommt dort eigentlich die gleichen Produkte wie in Deutschland. Preislich ist ALDI zwar eine der billigsten Alternativen in Australien, aber an die deutschen Preise kommen sie trotzdem nicht ran. Wer schlecht wohnt um ALDI zu erreichen kann auch auf andere Märkte wie Coles und Woolworths zurückgreifen. Alle diese großen Läden haben Hausmarken die meist deutlich billiger sind als die restlichen Produkte, qualitativ aber vergleichbar. Bei Coles heißt diese Marke auch coles und bei Wooli heißt sie homebrand. TIPP: Gehe nie in einen sogenannten Convenience Store, es hat einen Grund dass keine Preise ausgeschrieben sind. Da kann man nämlich schon mal für eine Cola und eine Tüte Chips umgerechnet 12€ loswerden.
Wenn man im speziellen auf der Suche nach Obst und Gemüse ist, sollte man auf Paddies Market gehen. Dieser Markt ist im gleichen Gebäude wie Market City (in der Nähe von Central) und hat jede Woche von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Dort bekommt man neben „spott“-billigem Obst und Gemüse alles was das Herz begehrt. Schuhe, Souvenirs, Sonnenbrillen… Man sollte da auf jeden Fall mal reinschauen. Beim Obst kann man zwar Schnäppchen machen, man muss aber etwas auf die Qualität achten, da diese wirklich sehr schwankt. Im Normalfall kann man aber alles probieren bevor man es kauft, und dann kann man für 5$ die Obstschale voll machen.
Günstige Kleidung
Kleidung kann man im Prinzip überall günstig bekommen. Mir kommt es so vor als wäre hier das ganze Jahr über irgendein Schlussverkauf. Immer wenn ich hier den normalen Preis bezahle komm ich mir irgendwie über den Tisch gezogen vor. ;-) Aber eine Adresse an der man auch qualitativ hochwertige Kleidung bekommt ist Market City (über Paddies Market am Central). Hier befinden sich über 35 Outlet Stores in denen man alles bekommt was man sucht. Ich habe zum Beispiel Flip Flops gekauft, die von 90$ auf 9$ reduziert waren. Und die sind aus echtem Leder.
Güstiger „Krims-Krams“
Ein Phänomen in Sydney sind die Läden in denen man all das bekommt von dem man immer geglaubt hat man würde es nie brauchen. Diese Läden (ich nenne sie mal liebevoll Krims Krams Läden) findet man vor allem entlang der George Street. Man kann hier von der Wäscheklammer über Seife und Handtücher bis hin zu Küchengeräten und Wanderschuhen wirklich alles bekommen, und das zu einem unglaublich geringen Preis. Dementsprechend ist auch die Qualität, aber für ein paar Monate tuns die Sachen schon und danach schmeißt man sie ja sowieso weg. Mein Tipp ist, immer zuerst in diesen Läden zu schauen ob es das was man sucht dort gibt bevor man es woanders kauft. Spart auf die Dauer echt Geld. Aber Vorsicht, nicht alles ist unbedingt billiger. Einfach vergleichen ist die Devise. Ein weiterer dieser Läden ist Go-Lo im Broadway Shopping Center. Hier bekommt man etwas hochwertigeren Kirms Krams für ebenfalls super Preise. Am Rande sei auch noch K-Mart (ebenfalls im Broadway Shopping Center) erwähnt wo man allerlei Sportsachen und Campingausrüstung, sowie Bettwäsche… für gutes Geld bekommt.
Günstiges Essen
Essen kann man in Sydney auch sehr günstig. Eigentlich bieten alle Restaurants entlang der George Street oder King Street, aber auch in den Seitenstraßen oder Einkaufszentren Lunch Specials an. Bei Asiaten ist es meist eine Auswahl aus mehreren Gerichten in anderen Restaurants gibt es Steaks für 5$ oder etwas vergleichbares. Ein konkretes Beispiel ist „The Gaff“ am Oxford Square. Hier gibt es ein Diner Special. Der Preis steigt je später es wird. Wenn man aber schon um 18 Uhr da ist bekommt man ein Essen für 3,50$.
3 Explore Sydney
So, wir nähern uns dem Ende. In diesem Kapitel möchte ich nur noch mal die Vielfalt von Sydney herausstellen. Auf der einen Seite ist es eine Weltmetropole mit vollen Straßen, auf der anderen Seite ist man aber in 20 min an wunderschönen Stränden oder in 1 Std. in atemberaubenden Nationalparks. Das ist das was den Charme der Stadt ausmacht. Folgende Dinge empfehle ich in der Stadt zu machen:
- Manly to Spit Walk: Ein Walk entlang des Hafens über ca. 4 Stunden. Schöne Views entschädigen die Strapazen. Tipp: Macht den Trip andersrum (Spit nach Manly) und fahrt abends mit der Fähre heim!
- Coogee to Bondi Walk: Ein walk entlang der Pazifikküste von einem wunderschönen Strand zum anderen.
- Taronga Zoo: Ein Zoo in North Sydney der mit vielen Tiervorstellungen aufwarten kann. Außerdem bietet sich durch die Skyline im Hintergrund ein spitzen Bild.
- National Parks: Wenn man ein Auto hat, sollte man auf jeden Fall ab und zu in die Nationalparks (Royal, Blue Mountains…) rund um Sydney fahren und einen Walk oder BBQ machen. Eine tolle Sache in Australien sind die öffentlichen BBQ Plätze die meistens in den Nationalparks sind und zur freien Verfügung stehen.
- City2Surf: Solltet ihr im Wintersemester in Sydney sein, meldet euch unbedingt zum City2Surf an. Das ist ein Charity Fun Run von Sydney CBD bis zum Bondi Beach. Mit 65.000 Läufern ein Riesenereignis und ein Wahnsinnsspaß. http://city2surf.sunherald.com.au/
- Botanischer Garten: Mitten in Sydney erstreckt sich der botanische Garten. Hier kann man Kakadus füttern oder einfach nur die Aussicht aufs Opernhaus und die Harbour Bridge genießen.
- The Rocks Market: Jeden Samstag und Sonntag in The Rocks. Hier bekommt man wirklich schöne Souvenirs zu einem guten Preis.
- Aquarium: Ist einfach Pflicht. So nah ist man Haien wahrscheinlich nie wieder. Ab Dezember 2006 gibt es hier auch eine neue Attraktion.
UND VIELES VIELES MEHR………
Ich könnte hier jetzt noch unzählige weitere Dinge aufführen die man machen kann. Sydney ist wie gesagt unglaublich vielseitig und es wird einem eigentlich nie langweilig, egal wie das Wetter ist. Wer noch mehr Geschichten lesen will ist herzlich auf unseren Blog www.sydney-2006.blogspot.com eingeladen. Ich hoffe, die Tipps die ich gegeben habe, helfen euch weiter. Wichtig ist vor allem, nie den Mut zu verlieren, auch wenn mal etwas nicht sofort bei ersten Mal klappt.