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Vorweg nehmen möchte ich einen Dank an das Institut Ranke Heinemann, das mir meinen Aufenthalt in Sydney um einiges leichter gemacht hat!!
Ich habe also über die freundlichen Mitarbeiter des Instituts meine Bewerbung für die University of Sydney geregelt. Ich habe mich bewußt nur für eine Hochschule beworben, was zwar riskant ist, ich aber unbedingt an die University of Sydney wollte, da sie mir von Freunden empfohlen wurde, ich wußte, dass die Kurse dort an meiner Uni hier anerkannt würden und ich ganz klar nach Sydney wollte. Zum Glück hat dann auch alles ohne Probleme geklappt und Ende Februar, nach meinen letzten Klausuren an meiner \"Heimatuni\" ging es dann los. Und direkt zu Beginn sollte es das einzige Problem geben, dass ich während des ganzen Aufenthaltes haben sollte: am Flughafen Frankfurt. Ich hatte zu viel Gepäck!! Nach einigem Ein- , Aus- und Umpacken habe ich es dann kurz vor Abflug doch noch geschafft, die zulässige Kilozahl annähernd zu erreichen. Und meine Eltern durften den Rest per Post (!) nachschicken. Mein Tip an dieser Stelle (interessant wohl eher für die weiblichen Leser): Erspart euch den Ärger, in OZ gibt es 1000 fantastische und gar nicht teure Klamottenläden! Aber das nur am Rande.
In Sydney angekommen bin ich direkt am nächsten Montag an die Uni, zum International Office. Da ich leider die Orientation Week verpasst hatte (Klausuren in Mannheim waren schuld), hatte ich einiges nachzuholen. Mit den netten Mädels dort (Thanks, Jenny!) habe ich dann meinen Stundenplan gebastelt und wurde über den Campus informiert. Und der ist recht weitläufig, aber wirklich schön. Eigener Park mit Pool inklusive! Und die angeblich größte Bibliothek der südlichen Hemisphäre. Na dann.
Ich habe 4 Kurse besucht, was mit Sicherheit keine Rekorde bricht und auch unterhalb des Möglichen liegt, aber mir war es neben dem Lernen auch wichtig, Stadt, Land und Leute kennenzulernen. Und das habe ich gemacht und es lohnt sich! Ich muss es einfach sagen, Sydney ist für mich auf der Liste der schönsten und coolsten Städte der Welt ganz oben!
Aber zurück zur Uni. Die Kurse dort sind nicht zu voll (eine Umstellung wenn man von einer deutschen Massenuni kommt) und die Profs kennen einen zum Teil wirklich mit Namen! Man schreibt 2 Midterm Exams und 1 Final pro Fach. Des Weiteren fallen überall Asignments an- also Referate, die entweder allein oder in der Gruppe verfasst werden. Auch das für mich neu, aber durchaus spannend und absolut machbar.
Die University of Syndey kann ich demnach jedem nur empfehlen!
Noch ein paar allgemeine Tips zum Schluss:
Wohnung: schwierig, etwas schönes, nicht zu teures zu finden. Ich habe im Sydney Morning Herold Weekend Edition gesucht und jede Menge teure dunkle Löcher angeschaut, bevor ich was adäquates gefunden habe. Darlinghurst, sehr schönes Viertel, und mit 200 AUSD pro Woche (vollständig möbliert) nicht billig aber angemessen. Mit Sicherheit gibts auch was näher an der Uni, aber ich hatte ein Auto mit einer Freundin (20 Jahre alter Nissan, lief aber wunderbar und mit Automatik, für uns Linkslenker und Rechtsschalter vielleicht empfehlenswert!), aber auch der öffentliche Nahverkehr wäre ausreichend gewesen, um in einer eingermaßen angemessenen Zeit an der Uni zu sein. Ich habe mir sagen lassen, dass die Wohnheime für Internationals überteuert und nicht wirklich zu empfehlen sind, aber das ist wie gesagt nur hörensagen. Selber nachschauen ist wohl besser!
Ansonsten nutzt die Ferien und reist so viel es geht! Australien ist bezaubernd und wer weiß, wann man sonst das nächste Mal hinfährt!
Zusammenfassend läßt sich sagen: a) ein Austauschsemester in Australien lohnt sich, b) Sydney rockt, und c)ohne Ranke Heinemann wäre es wesentlich schwieriger gewesen!
Grüßt mir Sydney, wenn ihr als Nächste dort sein solltet!
Christiane

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