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EINLEITUNG: „G’day mate…“:


Ursprünglich war es nicht geplant, einen so langen Bericht zu schreiben, aber als ich erst einmal angefangen habe, fiel mir einfach zu viel ein. Ich habe deshalb den einzelnen Abschnitten Überschriften gegeben, so dass ihr Themen, die euch nicht interessieren, überspringen könnt.


Einst saß ich so wie ihr gerade vor dem PC und habe mir die Berichte über die QUT durchgelesen, jetzt bin ich dabei, selber einen zu schreiben. So schnell geht die schöne Zeit vorbei. Ich weiß noch genau, welche Vorstellungen und Ängste ich damals hatte, als ich dabei war, meinen Australien Aufenthalt zu planen. Ich weiß auch, dass ich es bis zum Abflug nicht glauben konnte, dass alles tatsächlich geklappt hat und es nun soweit ist. Zugegeben erfordert die Planung viel Geduld, viele Nerven und viel Papierarbeit, das zahlt sich aber alles von dem Moment an aus, an dem ihr das erste Mal den australischen Boden betreten habt…

-Vorbereiten: Je früher desto besser -

Also als allererstes würde ich raten, dass man sehr früh anfangen muss, zu planen. Je früher, desto besser. Ich würde sagen, mindestens 10 Monate davor schon mal langsam anfangen. Es fällt sehr viel Arbeit an (ob schriftlich oder gedanklich), und außerdem hat man dann genug Zeit, um sich ausführlich Gedanken zu machen. Es ist wie bei vielen Entscheidungen im Leben: man weiß nicht was und wohin und denkt Monate lang darüber nach, was wohl das Beste für einen ist. Man will die beste Uni erwischen, die beste Unterkunft etc. Es ist wohl besser früher mit den Vorbereitungen fertig zu sein, als im Januar, 4 Wochen vor Semesterbeginn nicht zu wissen, ob man überhaupt angenommen ist, wenn man im Februar rüber will. Auch da habe ich jemanden kennen gelernt, dem das passiert ist.


- TOEFL: „No worries mate!“ -

Da kann einem keiner helfen, da muss man eben etwas englisch können. Ist aber auch nicht zu wild, no worries. Ich habe eine CD gehabt, mit mehreren Tests drauf, mit der man lernen konnte. Die hat mir geholfen. Oder auch Wochen vor dem Test häufiger englische DVD’s gucken, um sich an die Sprache zu gewöhnen. Damit hat man zumindest im Listening Teil schon etwas Übung. Außerdem würde ich mir die Fragen angucken, die evtl. fürs Essay drankommen könnten. Da gibt es offiziell eine Liste mit zugegebenermaßen vielen Fragen (über 100?). Jedoch ist mir folgendes passiert: auf dem Hinweg zum Test habe ich mir mit einer Bekannten die Fragen durchgelesen, und über eine Frage besonders gelacht: „Welche Pflanze in Ihrem Land hat für Sie die wichtigste Bedeutung?“. Ja nu, da habe ich mir bis jetzt wohl eher weniger Gedanken drüber gemacht - bis ich nach einigen Minuten Nachdenkzeit den Apfelbaum entdeckt habe! Tja und wie es das Schicksal so will, saß ich einen Tag später am Essay und musste genau diese Frage beantworten und war froh den Apfelbaum zu kennen, vor allem weil man das so leicht übersetzen kann .
Ich würde den Test sehr früh machen, da man evtl. im Falle des Nichtbestehens genug Zeit hat, um ihn noch mal zu machen. Hab ihn ein Jahr davor gemacht.


-BEWERBUNG-

Als allererstes fragt man sich: warum Ranke Heinemann. Gegenfrage: warum nicht? Es fällt mir gar kein Grund ein, sich an der Uni direkt zu bewerben, außer erhöhtem Kostenaufwand und ein höheres Risiko, nicht genommen zu werden. Ranke Heinemann ist umsonst, die erledigen den Versand der Unterlagen und sprechen direkt mit der Uni. Immer wenn irgendwas war, habe ich entweder angerufen oder gemailt und hab immer eine befriedigende Antwort bekommen. Die haben eben Ahnung davon, machen ja auch den ganzen Tag nix anderes ;-). Wenn meine Uni nicht direkter Partner der Wunsch-Uni ist (denn dann würde man keine Studiengebühren zahlen müssen), würde ich jederzeit wieder mit Ranke Heinemann arbeiten. Vor allem auch, weil die Mitarbeiter vor Ort Ranke Heinemann kennen. Außerdem hat man eine Ranke-Heinemann Community. Da gab es in Australien treffen und es gibt noch den Mitglieder Bereich, wo man Fragen und Sorgen im Forum loswerden kann.

Zur Bewerbung ist eigentlich nicht viel zu sagen, bis auf die Tatsache, dass es eben viel Schreibarbeit ist. Man muss seine ganzen Scheine auflisten und diese von der Uni beglaubigen lassen. Die Uni Wahl ist auch subjektiv: je nachdem ob man eher der Großstadt Typ ist oder eher auf ländliche Gegenden steht bieten sich verschiedene Unis an.

-Das alte Problem: Geld, woher nehmen? –

Man fragt sich natürlich: wo bekomme ich die ganze Kohle für den ganzen Spaß her? Auch das lässt sich irgendwie lösen, wenn man wirklich rüber will. Grundsätzlich glaube ich kann man gar nicht genug Geld davor ansparen. Neben den ganzen Gebühren und Lebenserhaltungskosten (welche ähnlich zu denen in Deutschland sind), wird man der Versuchung, zu reisen, nicht widerstehen können. Wenn man schon da ist, will man auch was erleben. So habe ich in Australien, wie viele meiner Freunde, alle meine ersparten Reserven aufgelöst, und dadurch viele Trips und Reisen unternommen. Um für die Studiengebühren aufzukommen, gibt es eigentlich wenige Wege:
Entweder man bezahlt die selbst, fragt Mama und Papa, nachdem man sein Zimmer aufgeräumt hat und am Besten noch kurz zuvor für die gekocht hat, oder versucht es extern. Beim DAAD muss man Berge von Papieren ausfüllen, das hat bei mir alleine 2 Wochen gedauert. Ich hab es versucht und wurde abgelehnt. Ich kenne auch keinen, der ein Stipendium beim DAAD bekommen hat, nur Leute, die abgelehnt wurden. Aber ich hab im Ranke Heinemann Forum auch schon anderes gelesen. Besser: BaföG. Ich weiß noch, dass ich damals Auslandsbafög nicht beantragen wollte, weil ich dachte, dass es sowieso nicht klappt, denn ich bekomme in Deutschland gar kein BaföG, und bin auch nicht mal nah dran, etwas zu bekommen. Trotzdem hat es geklappt, da die für Auslandsaufenthalt andere Bestimmungen und so haben. Das Ausfüllen dauert kürzer als für DAAD Stipendium. Den Antrag sollte man sehr früh stellen. 6 Monate davor oder so. Da man dann das Geld auch hat, wenn man bezahlen muss. Bei mir kam die Zusage 2 Monate, nachdem ich schon geflogen bin. Da war ich gerade bei einem BBQ und hab den Abend zur Feier sehr fröhlich beendet. Das gute beim BaföG: man kriegt es geschenkt! Die bezahlen einen Teil des Fluges und die Studiengebühren. Ich würde es immer versuchen mit Bafög, man hat nix zu verlieren. Ansonsten hätte man die Chance vor Ort zu jobben, was allerdings neben der ganzen Uni stressig sein könnte. Aber an der Bar sind immer Jobs frei.

- Wann soll man überhaupt rübergehen? –

Das ist nicht so leicht zu beantworten, an dieser Frage habe ich bei meiner Planung lange gesessen. Die Australier haben nämlich andere Semesterzeiten als hier in Deutschland. So fängt das 1. Semester Ende Februar an, und das darauf glaube ich August oder so. Also hat man folgende Möglichkeiten: viele die ich kenne, haben es geschafft noch einige ihrer Wintersemester Klausuren zu schreiben, und sind dann noch rechtzeitig angekommen, einen Tag vor Beginn der Orientierungswoche. Ich persönlich musste noch mein Vordiplom machen und hab das ganze WS ausfallen lassen. Weil ich dann Vordiplom, WS-Vorlesungen und Australienplanung gleichzeitig hätte machen müssen. Hab dadurch sicherlich Zeit verloren. Es kommt aber auch auf das Vordiplom selbst an. Falls es nicht wie bei mir 3 Monate lang ist, so dass es mitten ins nächste Semester fällt, kann man evtl. das WS mitmachen. Falls man natürlich kein Vordiplom macht, auch. Was aber auch eine gute Möglichkeit ist, ist ein Praktikum einzuschieben. Da wird man sowieso beurlaubt vom Semester, und es ist eine ganz gute Möglichkeit, für 3 Monate oder so. Wie lange sollte man gehen? Auch wieder persönliche Entscheidung. Überraschenderweise für mich blieben die meisten Leute aber nur ein Semester. Also 90% der ausländischen Studenten würde ich sagen. Ich wollte zuerst ein Jahr bleiben, hab mich aber dann vor Ort entschieden, doch nur ein Semester zu machen. Ein Grund war u.a auch, dass alle abhauen nach dem Semester, und es einfach nicht mehr das Selbe ist. Da waren aber noch viele private Sachen im Spiel, wäre sonst auch ein Jahr geblieben.

- Welche Kurse? 100 Angebote und man weiß nicht was -

Auch da weiß ich noch wie es war: Bis ich mich auf der Homepage zurechtgefunden habe, und rausgefunden habe, wo ich überhaupt suchen muss, vergingen Stunden. Immer noch Geduld haben, es zahlt sich aus.

Erste Regel, die ich empfehlen würde: Verschwendet nicht zu viel Zeit mit Kurswahl etc. Bei der Einführungsveranstaltung wurde uns gesagt: 80% der Leute ändern ihre Kurse in den ersten Wochen. So war es auch bei mir. Das ist dann total unproblematisch. Grundsätzlich war es zumindest bei der QUT etwas ungünstig die Kurse vorab zu wählen, da die „unit outline“, also die Beschreibung der Kurse im Internet sehr kurz war. Vor Ort kriegt man dann ein Passwort, und den Zugang zu ausführlichen Beschreibungen, Skripten, alten Klausuren etc. Erst da kann man sich in etwa ein Bild machen, wie der Kurs sein wird, welche Themen behandelt werden etc. Deshalb würde ich mir schon die Kurse angucken, und interessante Kurse eintragen, aber keine Panik bekommen, dass die Wahl endgültig war. Grundsätzlich sollte man keine Panik wegen Uni-Sachen bekommen. Wie viele Kurse sollte man wählen? Zwei Möglichkeiten: Sehr viel Arbeit, oder weniger Arbeit und mehr Freizeit. Also bei mir war das so: Ich hatte zuerst 4 Kurse(48 credit points). Diese Füllten nur 3 Tage in der Woche aus. Hört sich gut an, ist es aber nicht. Das Studieren in Australien ist sehr zeitaufwendig. Besonders die BWLer hatten immer sehr viel zu tun. Literatur ohne Ende, die waren nur am Lernen. Auch bei mir war das so, so dass ich dann auf 3 Kurse gegangen bin. Auch damit hat man noch genug zu tun! Man muss nämlich ständig Assignments abgeben, und hat noch mitten im Semester die sogenannten Mid-Semester Exams. Auch hat man viele Übungen, mit kleinen Tests und so. Das müsst ihr für euch selbst entscheiden. Ich für meinen Teil bin über meine Entscheidung im Nachhinein sehr froh. So blieb mehr Zeit für den Strand, im Pazifik surfen lernen, Kurztrips machen etc. , da zahlt es sich schon das erste mal aus, dass ihr den ganzen Papierkram oben gemacht habt!


- QUT -

Brisbane hat zwei große Unis, die UQ und die QUT. Ich kann mich nicht mehr dran erinnern, warum ich mich für die QUT entschieden habe, glaube, dass das an den Kursen lag. Ich habe viele Leute von der UQ kennen gelernt, und kenne selbst die QUT, kann also ganz objektiv erzählen.

Beide Unis haben ihre Vorteile. Ich glaube, dass es von der Qualität der Vorlesungen her keinen Unterschied gibt. Beide sind renommiert, und haben insbesondere in den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern einen sehr guten Ruf. Jetzt wird es aber beim Lehrangebot viele Unterschiede geben, die man im Einzelnen betrachten muss. Ich habe mich damals für die QUT entschieden, hab aber vor Ort mal das Vorlesungsangebot der UQ angesehen, und Kurse entdeckt, die ich viel lieber gemacht hätte, die ich in Deutschland aber nicht gesehen habe. Das waren spezielle Mathematik Vorlesungen, also war die Entscheidung im Grunde genommen eher ungünstig. Die UQ hat natürlich einen schöneren und vor allem größeren Campus, der im Stadtteil St. Lucia liegt. Da hat die QUT einen eher weniger schönen Campus am Gardens Point, dafür liegt sie aber auch mitten in der City und grenzt direkt an die „Botanic Gardens“ an. Da kann man dann zwischen den Vorlesungen chillen. Die kleineren Fachbereiche liegen aber weit außerhalb, und sind nur mit dem Bus zu erreichen. Also haben beide so ihre Vor- und Nachteile. Was auf jeden Fall bei der QUT sehr positiv ist, ist die Betreuung ausländischer Studenten. Ich hab mit UQ Studenten gesprochen, und habe erfahren, dass die leider nicht halb so viel gemacht haben, wie wir bei der QUT.

Die QUT Leute, die für die ausländischen Studenten zuständig sind, geben sich wirklich viel Mühe. Man kann jederzeit ins Büro, und die helfen einem wo sie können. Typisch für Australier, super nett. Das ist die eine Sache. Die andere ist, dass die im Semester Partys und Ausflüge organisieren. Angefangen mit dem „Surf Weekend“ am Anfang (was man unbedingt mitmachen sollte! Über 100 Studenten aus allen Teilen der Welt auf Stradbroke Island, mit Surfkurs und Beach Parties. Da lernt man super viele Leute kennen, mit denen man auch länger zu tun hat. Spätestens jetzt hat sich die ganze Arbeit ausbezahlt, und ihr habt noch 5,5 Monate vor euch!) und andere Parties und Ausflüge. Bis zum Schluss gibt es regelmäßig Student Exchange BBQ’s oder auch Essen, bzw. organisieren die Parties in nem Club. Bei den Parties sind sie auch immer vor Ort und trinken auch mal einen mit, und auch nicht gerade wenig. Ist wirklich eine sehr nette Truppe.

Also kann man abschließend sagen, dass ich auf jeden Fall wieder an die QUT gehen würde, hat mir sehr gut gefallen dort, aber auch die UQ hat ihre Reize.

- BRISBANE, die Dorfstadt -

Auch da bin ich wieder froh, dass ich nach Brisbane gegangen bin. Brisbane ist zwar eine Millionenstadt, ist aber wirklich nicht zu groß. Die Innenstadt ist schön, und nur 10 min mit dem Bus entfernt liegen Stadtteile, die einen nicht im Geringsten an Großstadt erinnern. Palmen und Parkanlagen. Die Auzzies legen sehr viel Wert auf Freizeit, und das Schöne ist, dass das Land auch bereit ist, dafür Geld auszugeben. So wurde in der City bei South Bank eine kleine Lagune errichtet, mit Sandstrand, in der man sich angenehm abkühlen kann. Witzigerweise hat es nicht mal die Größe eines großen Swimming Pools, ist aber mit einem Rettungsschwimmer-Turm wie bei Baywatch ausgestattet, nur leider ohne Pam. Dort findet man auch das Open Air „Suncorp Plazza“, in dem 1-mal die Woche ein Kinofilm kostenlos gezeigt wird. Oder man geht auf das Kino Boot, das auf dem Brisbane River rumtuckert. Am Ufer stehen BBQ’s zur freien, kostenlosen Benutzung rum, für die die Stadt das Gas bezahlt, und die die Stadt regelmäßig reinigen lässt. Leider darf man nicht in der Öffentlichkeit trinken, schade . Auch haben die sehr viel Geld investiert, um die ganzen Grünanlagen zu bauen, bzw. die ganzen Parkanlagen.

Losgehen kann man sehr gut, es gibt viele Clubs und Bars. Entweder man geht direkt in der City los, oder man geht ins Valley, wo sowohl in den Clubs, als auch außerhalb auf den Straßen immer sehr viel los ist. Leider wird man sehr leicht aus den Clubs geschmissen, falls man betrunken aussieht, schon wieder schade! So viel zu der City selbst.

Das positive an Brisbane ist die Lage in Australien. Die Temperatur ist typisch für Queensland: Sehr viel Sonne, sehr wenig Regen. Nicht umsonst ist Queensland der „Sunshine State“. Das Wetter ist echt geil, es ist die ganze Zeit warm, die Häuser haben nicht mal eine Heizung. Wenn man dann morgens im Sommerlook und Flip Flops das Haus bei Sonnenschein verlässt, wirkt sich das auch positiv auf die Laune aus.
Da Brisbane sehr weit östlich liegt, ist es sehr nah am Pazifik. Gold- und Sunshine Coast sind in etwa 1.5 Stunden mit dem Bus bzw. Zug zu erreichen. Zugticket zur Sunshine Coast hat damals(2004) 6,70 AUD gekostet, hin und zurück. D.h für ca. 4,50€ kann man an einem Tag einen Tagesausflug unternehmen. Insbesondere fährt man da nach Surfers Paradise, die Party Metropole direkt am Strand, oder auch Coolongatta oder Noosa. Strände und Surfmöglichkeiten gibt es genug. Außerdem liegt Brisbane etwa in der Mitte der Ostküste. So kann man in einer akzeptablen Zeit nach Sydney fahren/fliegen, aber auch hoch nach Cairns. Also kann man auch zwischendurch mal irgendwohin fahren, und muss nicht erst die Ferien abwarten. Frazer Island z.B, die grösste Sandinsel der Welt, ist innerhalb von 3 Stunden mit dem Auto zu erreichen (Tip: hinfahren, Jeep mieten, 3 Tage lang Off-Road Action inkl. Camping, werde ich nie vergessen).

Das Geniale: Man kann einen Trip mit teilweise 18 Leuten organisieren, und 5 Nationalitäten. Mietet sich ein paar Jeeps, sucht einen Zielort, packt paar Zelte ein, und ab geht’s. Alle wollen was sehen und sind bereit zu reisen. Und dann sitzen alle am Lagerfeuer trinken schön und unterhalten sich. Die Möglichkeit mit so vielen Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt zusammen zu sitzen wird man im Leben selten noch einmal so auf dem Tablett serviert bekommen. Diese Erfahrung muss man mal gemacht haben. So viel dazu. Ist aber auch meine ganz persönliche Meinung. Auch ich bin in Deutschland ein ehrgeiziger Student, der schnell studieren will. Allerdings ist mir dann vor Ort das Studieren weniger wichtig geworden. Wenn ihr dann wieder zuhause seid, könnt ihr immer noch arbeiten ohne Ende, würdet es aber evtl. bereuen, die Zeit in Australien nicht intensiver genutzt zu haben.




SCHLUSSWORT: „See ya mate!“:

Wenn ihr bis hierhin jeden Absatz gelesen habt, Glückwunsch, wir sind am Ende!

Als Schlusswort bleibt mir nur zu sagen, dass man viel verpassen wird, wenn man nicht mal ins Ausland geht. Ein Bekannter, der schon lange arbeitet sagte neulich: „Habe alles richtig gemacht, aber dass ich nicht mal ins Ausland gegangen bin, bereue ich bis heute.“ Und so sehe ich das auch. Das ist die typische Situation, wo man später in der Midlife Krise sitzt und alles aufzählt, was man verpasst hat!

Das Semester in Australien gehörte auf jeden Fall zu den schönsten Zeiten in meinem Leben. Was mir bleibt sind Erinnerungen und Bilder, und vor allem viele gute Freunde aus allen Teilen der Welt. Jeder meiner Freunde, der zurückgekehrt ist, trauert noch den schönen Tagen nach, und vermisst das Wetter (das fehlt allen besonders), die Natur und die „no worries“ Auzzies. Also, viel Spaß, ich wünschte, ich könnte das Semester noch mal von neuem erleben…

Solltet ihr jetzt noch Fragen haben, wendet euch an das Ranke-Heinemann Team, die werden mehr als bereit sein, euch zu helfen.

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© by Institut Ranke-Heinemann - Studium/Studieren in Australien und Neuseeland, 2010