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  Nachrichten aus australischer und neuseeländischer Wissenschaft und Forschung
  [08.07.2010] Fern sehen - Studieren in Down Under ganz nah auf Ranke-Heinemann TV
  [15.06.2010] Down UNIder - Magazin von Studenten für Studenten - neue Ausgabe erschienen
  [07.06.2010] Neue Erkenntnisse in der Bakterienforschung zur Verbesserung von Implantaten
  [11.03.2010] Fähigkeit zur Gesichterkennung liegt in unseren Genen
  [24.02.2010] Forscherteam macht wichtige Entdeckung für die nächste Solarzellengeneration

  > Auslandsstudium Australien / Neuseeland > Erfahrungsberichte > Michael Saur
Die James Cook Universität ist weltweit für eine sehr gute meeresbiologische Fakultät bekannt und in der Tat scheint es, als wären hier die Spitzen der Welt vertreten. Ein gutes Lernklima, sehr gut strukturierte Kurse und das Sahnehäubchen bei weltbekannten Wissenschaftlern, wie zum Beispiel Prof. David Bellwood, hören zu können, macht James Cook zu einer sehr interessanten Uni für Meeresbiologen. Ich persönlich würde den Umfang des Lehrstoffes mit Vorlesungen in Mainz vergleichen, jedoch mit dem Unterschied, dass hier während des Semesters jede Menge Aufsätze und Protokolle geschrieben werden müssen. Dies stärkt den Einstieg in die Materie und lehrt das Aufsuchen, Verwenden und kritische Analysieren von wissenschaftlichen Artikeln.
Aber nicht nur in Sachen Meeresbiologie hat die James Cook Universität einiges zu bieten. Der Campus ist weit gestreckt und gleicht in einigen Bereichen eher einem Park als einem wissenschaftlichen Gelände. Das tropische Klima macht den Aufenthalt zusätzlich zu einem Genuss (wenn auch die Australier es nicht verstehen bei kälterem Wetter auch mal die Klimaanlage auszuschalten).
Mir als, von den heimatlichen Unis verwöhnten, Deutschen fällt es jedoch immer noch schwer für alles zu bezahlen, und zwar drei Mal mehr als ein Einheimischer. Für diese Preise sind einige Klassen immer noch zu groß, mit Praktika welche die Größe derer der Mainzer Uni besitzen. Jedoch merkt man auch Unterschiede. Moderne Fakultäten, vielfältige Servicebereiche und ausgedehnte Sprechzeiten der Professoren sind nur einige davon.
Ich bin nun seit 3 Monaten an dieser Universität und kann jedem mit Interesse an der Meeresbiologie dazu raten an die JCU zu kommen. Nette Menschen, gut organisierte und strukturierte Kurse, eine traumhafte Umwelt, gutes Wetter, ein langer Strand und eine große internationale Studierendengemeinschaft lassen den Aufenthalt hier zu einem Erlebnis werden, in dem man nicht nur Australier, sondern auch viele Amerikaner, Skandinavier und Asiaten kennen lernen kann.

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