Australian Academic Alumni Association - Auslandsstudium Australien
Australian Academic Alumni Association    
  
Studium in Australien | Studium in Neuseeland | Universitäts-Portraits | Mitgliedsbereich    
Startseite | Über den 4A Club | Leistungen | Erfahrungsberichte | Links | Impressum    
Australian Academic Alumni Association
Australian Academic Alumni Association

  Nachrichten aus australischer und neuseeländischer Wissenschaft und Forschung
  [08.07.2010] Fern sehen - Studieren in Down Under ganz nah auf Ranke-Heinemann TV
  [15.06.2010] Down UNIder - Magazin von Studenten für Studenten - neue Ausgabe erschienen
  [07.06.2010] Neue Erkenntnisse in der Bakterienforschung zur Verbesserung von Implantaten
  [11.03.2010] Fähigkeit zur Gesichterkennung liegt in unseren Genen
  [24.02.2010] Forscherteam macht wichtige Entdeckung für die nächste Solarzellengeneration

  > Auslandsstudium Australien / Neuseeland > Erfahrungsberichte > Barbara Recla
Seit drei Wochen bin ich wieder zurück aus Australien, Perth, wo ich einen MBA an der Graduate School of Business, Curtin University of Technology, absolviert habe. Folgend möchte ich ein kurzes Feedback geben:
In Perth angekommen, bin ich zur Studienberaterin gegangen, die mich für drei Kurse im ersten Trimester angemeldet hat. Nach Gesprächen mit anderen Studenten war mir aufgefallen, dass manch andere vier Kurse im Trimester belegten. So bin ich wieder zu Beraterin und fragte, warum dies so sei. Sie hat mich aufgeklärt, dass sie mir als internationale Studentin mit nicht Englisch als Muttersprache nur drei Kurse pro Trimester empfehle, da vier Kurse sehr viel Arbeit seien und man dann gar keine Zeit mehr habe irgendetwas anderes zu machen. So blieb ich bei meinen drei Kursen pro Trimester, was aber zu Folge hatte, dass mein Studium insgesamt vier Trimester dauerte und nicht nur ein Jahr (drei Trimester), wie ich geplant hatte. Die Studienkosten blieben fast gleich (sie wurden um ca. 10% im Jahr 2005 erhöht), aber die Lebenskosten erhöhten sich natürlich um über drei Monate. Im Nachhinein gesehen war es aber eine gute Idee (und ich würde es auch jeden anderen internationalen Studenten empfehlen), so konnte ich auch noch andere schöne Seiten Australien sehen, wobei ich trotzdem ziemlich viel Zeit zum Studieren verwendete. Man ist besser dran, nur drei Kurse pro Trimester zu belegen haben mir auch Studenten bestätigt, die im ersten Trimester vier Kurse besuchten, dann aber im nächsten nur mehr drei. Eine weitere Möglichkeit besteht, während der Ferien einen Intensivkurs zu belegen, um so einen MBA innerhalb eines Jahres zu vollenden.

Es empfiehlt sich vor Beginn der Kurse die Information zur Vorlesung („unit outline“) aus dem Internet herunterzuladen, da wichtige Informationen zu den Kursen und deren Anforderungen dort zu finden sind. Wöchentlich ist einiges zu lesen, um dann vorbereitet die Vorlesung zu besuchen und auch mit-diskutieren zu können. Bereits für die erste Vorlesung eines Kurses sollte man vorbereitet sein (und bereits viele Seiten gelesen haben).

In Summe war es eine tolle Erfahrung. Perth ist eine schöne Stadt mit einer relaxten („laid-back“) Atmosphäre und toll zum Wohnen. Australien ist ein wunderschönes Land, ich hatte die Möglichkeit nach Ende meines Studiums vier Wochen durch Westaustralien zu reisen. Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit – in ganz Australien. Die Universität war toll und das Studium sehr interessant. Ich habe sehr viel dazugelernt, die Uni bietet eine schöne Mischung zwischen akademisch und Praxis bezogen. Man kann die Graduate Business School (der city-campus) ohne Zweifel sofort weiterempfehlen. Außerdem ist sie die einzige Uni, die von zwei internationalen Organisationen akkreditiert wurde (AMBA - Accreditation of MBA: http://www.mbaworld.com/ bzw. EQUIS - European Quality Improvement Systems: http://www.efmd.org/). Es sind viele Australier, die den MBA nebenberuflich machen und auch viele Ausländer, die meisten davon machen ihn full-time (wegen der Visa-Bedingungen). So hatte ich die Möglichkeit viele interessante Leute aus der ganzen Welt kennen zu lernen. Zusätzlich waren das Arbeiten in verschiedenen Teams sehr spannend und eine persönliche Bereicherung. Die ProfessorInnen, AssistenteInnen, InstitutsreferentInnen und SekretärInnen waren stets freundlich und hilfsbereit. Letztendlich möchte ich mich bei allen Mitarbeitern von Ranke-Heinemann bedanken, dass sie mich sehr bei den Vorbereitungen für einen unvergesslichen Studienaufenthalt in Australien unterstützt haben. Vielen Dank!

Australian Academic Alumni Association
© by Institut Ranke-Heinemann - Studium/Studieren in Australien und Neuseeland, 2010